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Sie werden in die verschiedenen Gewichtsklassen eingeteilt.

Es gibt die „Leicht-LKW“ bis 3,5 Tonnen, wo z.B auch der Sprinter zu gehört. Er hat bei 3,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewicht (zGG) einen Zuladung von ca 1,5 Tonnen. Gerne wird dieser Fahrzeugtyp bei Post und Paket diensten eingesetzt.  Man darf dieses Fahrzeg mit der Führerschein Klasse B (alt 3) fahren. Die meisten dieser Fahrzeuge sind nicht gedrosselt und fahren so um die 16o Km/H

Jetzt kommen wir zu den sogenannten 7,5 Tonnern. Diese Fahrzeuge haben eine ungefähre Nutzlast von ca 3Tonnen.  Häufig findet man dieses Fahrzeug in Verteilerverkehr und bei Post und Paketdiensten. Auch als kleines Baufahrzeug ist dieses sehr beliebt, da es unter anderem mit der alten Führerschein Klasse 3 gefahren werden darf. 

Seit 1999 gibt es ja die neuen europaweit gültigen Führerscheinklassen.  Es wird nicht mehr in Klasse 1(Motorrad) 2 (LKW über 7,5 Tonnen) und 3 (PKW  bis 7,5 Tonnen) Ab 1999 gibt es die Klassen A (Motorrad) B (PKW bis 3,5Tonnen) C1(LKW bis 7,5 Tonnen) und C (LKW ab 7,5 Tonnen) Wenn mann dann noch einen Anhänger mitnehmen möchte braucht (auf beim PKW!!!) die zusatz Klasse E.

Jetzt kommen wir zu den 12 Tonnern. Sie werden auch gerne im Verteiler Verkehr eingesetzt, oder aber auch im Linienverkehr mit Anhänger,oder als Volumentransporte.

Nun sind wir bei den richtig „schweren“ LKW´s bis 40 Tonnen zGG angelangt. Da unterscheidet man eigentlich nur zwischen 2 Typen. Den Sattelzug und den Gliederzug. Beide Fahrzeuge haben ihre Vor und Nachteile. Den Gliederzug sieht man hier oft als sogenannte Brücken Fahrzeuge. Sie haben auf dem Motorwagen und auf dem Anhänger eine Art Container drauf. Das gute an diesem System ist das sie Ihre „Brücken“ ohne Hilfe wechseln können.  Die Brücken haben eigene Standbeine. Man muss die Sicherung bzw die Halterung lösen, damit die Brücke nicht mehr mit dem LKW Chassis verbunden ist, dann werden die Stützbeine rausgeklappt und gesichert. Nun kann der LKw mittels Luftfederung abgelassen werden und unter den Brücken rausfahren. Beim aufnehmen von Brücken geht s genau so, nur halt umgedreht.

Der Sattelzug wird viel im Fernverkehr eingesetzt. Ich fahre den im Linienverkehr. Das Be und Entladen geht relativ zügig, da man einen „langen“ Anhänger, auch Trailer genannt hat. Der misst ca 13,60 Meter und hat Platz für 33 Europaletten.  Die Zuladung beträgt je nach Trailer Art  zwischen 24 und 27 Tonnen. Er hat ein Vorteil gegenüber dem Gliederzug- Er hat eine höhere Zuladung, da ein Brückenfahrzeug bauart bedingt schwerer ist. Der Gliederzug hat dafür aber z.B mehr Palettenstellplätze , nämlich 2x 18 also 36 Europaletten Stellplätze. Einige sagen der Gliederzug ist besser, die anderen finden einen Sattel besser. Ich sag nicht´s dazu, ich denke es ist teilweise Geschmackssache, wer was lieber fährt :-) Was auf jedenfall aufwendiger ist, ist das rangieren mit dem Gliederzug, oder auch das „Brücken“ Ich ziehe den Hut vor den Kollegen die einen Gliederzug fahren.